Sommerregatta 2007
Juni 2007
Doch durch unsere Aktionen haben wir einen guten Anfang dafür geschaffen“, so Hilliges weiter. „Es ist besonders wichtig, dass sich junge angergierte Menschen für eine Besserung dieser katastrophalen Lage einsetzen und außerdem, die noch meist jüngeren Optisegler unterstützen“, so die Meinung der 15-jährigen Maja S. Die letzte öffentliche Betätigung gegen diese Unterdrückung, tätigten S. und H. Am Samstag den 30. 06. 2007. Um diesen Kampf zu bestehen, wagten sie sich bei lebensgefährlichen sieben Windstärken mit einem Optimisten auf den Seeburger See. Wie das Tageblatt bereits berichtete, war an diesem Tag die schon langjährig stattfindende, berühmt, berüchtigte Sommerregatta der SVSS. „Wegen des breiten öffentlichen Interesses an diesem Event, empfanden wir diesen besonderen Tag als höchst geeignet, für die Bewältigung dieser schwer zu bewältigenden Aufgabe!“, so die beiden Kämpfer des Rechts und der Gerechtigkeit. „Natürlich bestand bei Manövern, wegen des Windes, eine entsetzlich hohe Gefahr um Leib und Leben. Doch unser Wille blieb standfest, unsere Lebensenergie wuchs mit jeder Böe und in unseren Seelen stand das wahre Gefühl von Erfüllung, Freiheit und Freude nahezu in Großdruckbuchstaben geschrieben.“
„Die lang ersehnte Zeit der Manifestation war nun gekommen! Zwei Läufe! Eine Regatta! Den ersten Lauf segelten wir gemeinsam in einem Optimisten. Wir hatten die Absicht, einen Keil in die brachiale übermacht der 420er und Teeny zu schlagen. Ihre Gewalt mit Gewalt zu bekämpfen“, bestätigte Stralucke. „Wir hatten nur ein Problem! meinte die in Erinnerung schwelgende Hilliges, „Eine natürliche Konsequenz unseres voran geschrittenen Alters war natürlich ein erhöhtes Gewicht im Vergleich zu den durchschnittlich jüngeren Optiseglern.“
Wie ich bei meiner Anwesenheit auf der Regatta bemerkte bildeten die beiden eine doppelte Besetzung für einen Optimisten, so wurde ihre ohnehin schon empfindlich geschwächte Lage noch brenzliger. „Unsere Bugspitze tauchte in die Wellen ein und unser Boot füllte sich mit Wasser, am Ende überlebten wir knapp.“
Durch dieses Erlebnis kamen die Beiden zu einer Erkenntnis. Sie fragten sich: „Sind wir nicht genauso schlimm wie die Teeny- und 420er Segler, wenn wir ihrer Gewalt entgegensetzen?“ Ihre Antwort lautete: „JA“ Von nun an verfolgten sie den pazifistischen Grundgedanken und gingen friedlich gegen ihre Unterdrücker vor. Zum Beispiel besegelten sie die Diagonale, in der vorgeschriebenen Richtung und hielten sich somit an die Regeln. „Wie ein Pfeil schossen wir über die endlichen Tiefen des Seeburger Sees, durchbrachen die Wellen mit Höchstgeschwindigkeit, flogen durchs Ziel, darüber hinaus, bis die Pfeilspitze zitternd im Steg stecken blieb.“
Mit dem zweiten Lauf kam die Zeit, dass die Rebellen auf unterschiedliche Optimisten ausweichen mussten, da sie sonst im Namen der Regattaleitung des Gewässers verwiesen worden wären und dies zu der Verhinderung ihres Vorhabens geführt hätte. Hilliges bestätigte: “Den zweiten Lauf segelten wir vorschriftsmäßig!” Trotz unseres innovativen Segelstils, der noch nicht in das veraltete Reglement der Regattaleitung passte, belegten wir am Ende Platz 3 und 4 der Jugendwertung, ” so Stralucke erfreut. Wie ich bei späteren Nachforschungen herausfand, trauten sich allerdings wegen der schwierigen Witterungsverhältnisse auch nur vier Jugendboote aufs Wasser.
Trotzdem sehen Stralucke und Hilliges die Sommerregatta als einen weiteren erfolgreichen Schritt an, neue Optirechte in der Welt zu verbreiten. Dabei wünsche ich ihnen weiterhin viel Erfolg und bin sicher wir werden noch viel von ihnen hören.
Jana und Maja


„Die lang ersehnte Zeit der Manifestation war nun gekommen! Zwei Läufe! Eine Regatta! Den ersten Lauf segelten wir gemeinsam in einem Optimisten. Wir hatten die Absicht, einen Keil in die brachiale übermacht der 420er und Teeny zu schlagen. Ihre Gewalt mit Gewalt zu bekämpfen“, bestätigte Stralucke. „Wir hatten nur ein Problem! meinte die in Erinnerung schwelgende Hilliges, „Eine natürliche Konsequenz unseres voran geschrittenen Alters war natürlich ein erhöhtes Gewicht im Vergleich zu den durchschnittlich jüngeren Optiseglern.“
Wie ich bei meiner Anwesenheit auf der Regatta bemerkte bildeten die beiden eine doppelte Besetzung für einen Optimisten, so wurde ihre ohnehin schon empfindlich geschwächte Lage noch brenzliger. „Unsere Bugspitze tauchte in die Wellen ein und unser Boot füllte sich mit Wasser, am Ende überlebten wir knapp.“
Durch dieses Erlebnis kamen die Beiden zu einer Erkenntnis. Sie fragten sich: „Sind wir nicht genauso schlimm wie die Teeny- und 420er Segler, wenn wir ihrer Gewalt entgegensetzen?“ Ihre Antwort lautete: „JA“ Von nun an verfolgten sie den pazifistischen Grundgedanken und gingen friedlich gegen ihre Unterdrücker vor. Zum Beispiel besegelten sie die Diagonale, in der vorgeschriebenen Richtung und hielten sich somit an die Regeln. „Wie ein Pfeil schossen wir über die endlichen Tiefen des Seeburger Sees, durchbrachen die Wellen mit Höchstgeschwindigkeit, flogen durchs Ziel, darüber hinaus, bis die Pfeilspitze zitternd im Steg stecken blieb.“
Mit dem zweiten Lauf kam die Zeit, dass die Rebellen auf unterschiedliche Optimisten ausweichen mussten, da sie sonst im Namen der Regattaleitung des Gewässers verwiesen worden wären und dies zu der Verhinderung ihres Vorhabens geführt hätte. Hilliges bestätigte: “Den zweiten Lauf segelten wir vorschriftsmäßig!” Trotz unseres innovativen Segelstils, der noch nicht in das veraltete Reglement der Regattaleitung passte, belegten wir am Ende Platz 3 und 4 der Jugendwertung, ” so Stralucke erfreut. Wie ich bei späteren Nachforschungen herausfand, trauten sich allerdings wegen der schwierigen Witterungsverhältnisse auch nur vier Jugendboote aufs Wasser.
Trotzdem sehen Stralucke und Hilliges die Sommerregatta als einen weiteren erfolgreichen Schritt an, neue Optirechte in der Welt zu verbreiten. Dabei wünsche ich ihnen weiterhin viel Erfolg und bin sicher wir werden noch viel von ihnen hören.
Jana und Maja






