SVSS Jugend: Mit einem Traditionskutter unterwegs

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Eine erlebnisreiche Woche auf dem holländischen Wattenmeer und dem Ijsselmeer

Wir (Birgit, Willi, Maja, Phillip, Florian, Sören(SCBL), Gregor und Lukas(GSC), Cynthia, Christian, Jana) starteten diese Reise in Harlingen, einer kleinen Hafenstadt in Holland.
Nachdem wir uns dort mittags trafen, den Hafen ein wenig anschauten, einkauften und ungeduldig auf die Bornrif warteten durften wir abends dann auch endlich das Boot betreten. Am nächsten morgen ging es dann endlich los, aufs weite Meer hinaus. Der Skipper John und seine Freundin Marina, erklärten uns was wir an Bord der Bornrif zu tun hatten und dann wurden die Segel gesetzt... wir hatten so ca. vier Windstärken, also ganz guter Wind um sich einfinden zu können. Als das Groß, die Fock und der Klüver standen, schossen wir über die blau- grünlichen, spritzenden Wellen des holländischen Wattenmeeres. Nachmittags legten wir auf Terschelling, einer kleinen Insel an, pokerten unter Deck und schauten uns die Insel an. Morgens legten wir wieder ab und segelten nach Ameland, wo wir in den nahe gelegenen Ort liefen uns ein wenig umschauten noch mal zum Strand gingen und abends wie jeden Abend mal wieder pokerten. So kamen wir am Abend des vierten Tages in Vlieland an, wo wir natürlich die Insel besichtigten und dann eine Schlammschlacht im Watt veranstalteten, was ziemlich ekelig war, weil alle Schiffe im Hafen ihre Toiletten ausleeren... Am darauf folgenden Tag segelten wir zu einem kleinen Hafen am Deich, nahe der Schleuse zum Ijsselmeer Am Abend gingen wir Pizza essen und für den nächsten Tag gab es eine Sturmwarnung, weswegen wir erst mittags los segeln konnten. Also beschlossen wir kurzfristig noch schwimmen zu gehen. Die Ersten gingen schon Mal vor, wir wollten noch unser Pokerspiel beenden und dann nachkommen. Der Weg war etwa zwei Km lang und deswegen dachten wir uns es wäre besser eine Abkürzung durch ein Feld und über ein paar Wiesen zu nehmen, weil wir ja eh schon später los gingen. Doch nach dem Feld kamen leider keine „paar Wiesen“ sondern zwei Flüsse, ein Graben und ca. 100 Meter durchs Meer waten. So war der Weg letztlich vielleicht kürzer, hat aber deutlich länger gedauert. Mittags segelten wir dann los, zur Schleuse. Das Segeln klappte schon richtig gut wir hatten uns alle an das Schiff gewöhnt, so das wir schnell zur nächsten Bucht gelangten. Dort machten wir abends Feuer und es haben wie jeden Abend zwei von uns gekocht. Am nächsten Morgen machten wir und auf den Rückweg nach Harlingen. Auf dem Weg dorthin ließen wir uns im Watt trocken fallen und an einem Tau hinterm Boot herziehen. Dann kamen wir wieder in Harlingen an, womit unsere reise so gut wie zu Ende war. Zwei von uns wurden noch am Großfall den Mast hochgezogen und haben Luftfotos von Harlingen gemacht. Danach räumten wir unsere Sachen aus der Bornrif aus und fuhren wieder nach Hause. Es war eine schöne Erfahrung mal, mit vielen netten Leuten, eine Woche auf einem größeren Schiff zu segeln.
Jana Hilliges

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