SVSS Jugend: Teeny-Wochenende in Berlin
März 2008
Am nächsten Tag gab es um 8.30 Uhr Frühstück, wozu wir etwas zu spät kamen, weil wir den Anmeldezettel im Zelt vergessen hatten, und noch an die Viertelstunde von unserem Verein gewöhnt waren. Der freundliche Koch, den wir an diesem Tag kennenlernten brühte uns noch Teewasser auf, bevor wir mit dem Training anfingen, und wir noch eine Bootsscheckliste ausfüllen mussten. Da die anderen noch Ferien hatten und das Training eigentlich schon Donnerstag angefangen hat, waren sie schon in eine Anfängergruppe und eine Fortgeschrittenengruppe aufgeteilt. In der Fortgeschrittenengruppe waren mit uns fünf Boote, von denen drei im Kader segeln, also war das Training ziemlich anstrengend. Wir mussten bei 4 Windstärken etwa drei Stunden lang ein Dreieck mit extrem kurzen Schenkeln segeln, um die Manöver und Starts zu üben und danach segelten wir noch eine übungsregatta mit allen zusammen. Ausgelaugt von Training kamen wir etwas zu spät zum Mittagessen, weshalb wir uns das Essen vom Koch persönlich abholen mussten, der uns vorschlug den Trainern, die uns diesen Qualen ausgesetzt hatten, Abführmittel unter ihr Essen zu mischen. Wieder etwas gestärkt gingen wir zu einer Theorieeinheit, wobei uns Oline, die uns trainierte, einige Segelvideos zeigte, die ziemlich langweilig waren, weil nur die Kadersegler darauf waren und sie kaum etwas dazu erklärt hat. Außerdem erklärte sie etwas über den zwei Längenkreis und den Lee- und Luvbogen. Als wir wiederauf dem Wasser waren gab es Oline endgültig auf uns zu trainieren, weil wir nicht ganz so gut wie die Kadersegler waren und die Manöver, die wir fahren sollten wenn sie pfeift nicht so schnell fahren konnten. Dann bekamen wir so etwa fünf Stunden Einzeltraining von dem Deutschen- und Berlinermeister, wobei wir dann unzählbar viele Spihalsen und Rollwenden fahren mussten. Sie waren völlig begeister von unserer Segelkunst.
Durch unser extra langes Spezialtraining kamen wir mal wieder zu spät zum Essen und erreichten die Nachbesprechung noch knapp. Nach dieser forderten uns unsere neuen Trainer auf noch einmal rauszusegeln, woraufhin wir uns umzogen und das Boot schnell fertig machten, aber dann durften wir doch nicht mehr segeln, weil es zu dunkel war und wir keine Beleuchtung hatten. Am Ende unseres vorherigen Trainings fingen sie sogar schon an zu zählen wie viele Wörter wir sagten und so viele Liegestützen hätten wir später machen sollen, allerdings fiel ihnen das Zählen anscheinend etwas schwer. Als wir uns am Abend die Zähne putzen gingen, schauten uns die Anderen völlig entsetzt an.
Samstagmorgen hatte der Wind merklich zugenommen, sodass sogar Cynthia im Trapez stand und Jana ausreiten musste bei unserem Gewicht auf dem Teeny, wobei unser Boot mit Wasser voll lief und wir deswegen kenterten. Bei der Kenterung verloren wir unsere Apfelschorleflasche, die wir unter Einsatz unseres Lebens zu retten verschten, uns das Motorboot aber doch noch zuvorkam. Nach dieser Aktion bekamen wir aber sogar einen Pluspunkt von dem Berlinermeister, den Deutschenmeister hatten wir anscheinend schon vergrault. Der Verklicker war zwar weg, aber kleine Verluste hat man eben immer und nach einiger Zeit war uns wegen dem kalten Wasser auch extrem kalt. Jetzt haben wir Blasen an den Händen, von der ungewohnten Belastung der Schoten, der drehenden Winde und dem starken Wellengang. Am Nachmittag ließen wir uns auf Grund dieser Verwundungen und dem sich langsam ausbreitenden Energieschwund nicht mehr überreden noch einmal los zu segeln, sondern überlegten uns diese Geschichte zu schreiben und neue Energie zu tanken.
Am Sonntagmorgen bauten wir unser Zelt ab und segelten nachmittags noch eine übungsregatta, bei der wir zwischendurch sogar vor den Kaderseglern lagen und mal wieder Trapezwind war, was Adrenalin und Glückshormone auf 180 schraubte. Wegen Birgits professionellen Fotoshootings von dem 50 PS Motorboot aus, mussten wir noch in den Hafen geschleppt werden, um pünktlich Boote abzubauen, zu verladen und uns auf den Hinweg machen zu können. Im Auto kamen wir dann endlich wieder dazu etwas zu essen...
Zu guter Letzt wollen wir noch Birgit danke, die uns gefahren und seelisch und moralisch während unseres Aufenthalts unterstützt hat.
von Jana Hilliges und Cynthia Müller




Durch unser extra langes Spezialtraining kamen wir mal wieder zu spät zum Essen und erreichten die Nachbesprechung noch knapp. Nach dieser forderten uns unsere neuen Trainer auf noch einmal rauszusegeln, woraufhin wir uns umzogen und das Boot schnell fertig machten, aber dann durften wir doch nicht mehr segeln, weil es zu dunkel war und wir keine Beleuchtung hatten. Am Ende unseres vorherigen Trainings fingen sie sogar schon an zu zählen wie viele Wörter wir sagten und so viele Liegestützen hätten wir später machen sollen, allerdings fiel ihnen das Zählen anscheinend etwas schwer. Als wir uns am Abend die Zähne putzen gingen, schauten uns die Anderen völlig entsetzt an.
Samstagmorgen hatte der Wind merklich zugenommen, sodass sogar Cynthia im Trapez stand und Jana ausreiten musste bei unserem Gewicht auf dem Teeny, wobei unser Boot mit Wasser voll lief und wir deswegen kenterten. Bei der Kenterung verloren wir unsere Apfelschorleflasche, die wir unter Einsatz unseres Lebens zu retten verschten, uns das Motorboot aber doch noch zuvorkam. Nach dieser Aktion bekamen wir aber sogar einen Pluspunkt von dem Berlinermeister, den Deutschenmeister hatten wir anscheinend schon vergrault. Der Verklicker war zwar weg, aber kleine Verluste hat man eben immer und nach einiger Zeit war uns wegen dem kalten Wasser auch extrem kalt. Jetzt haben wir Blasen an den Händen, von der ungewohnten Belastung der Schoten, der drehenden Winde und dem starken Wellengang. Am Nachmittag ließen wir uns auf Grund dieser Verwundungen und dem sich langsam ausbreitenden Energieschwund nicht mehr überreden noch einmal los zu segeln, sondern überlegten uns diese Geschichte zu schreiben und neue Energie zu tanken.
Am Sonntagmorgen bauten wir unser Zelt ab und segelten nachmittags noch eine übungsregatta, bei der wir zwischendurch sogar vor den Kaderseglern lagen und mal wieder Trapezwind war, was Adrenalin und Glückshormone auf 180 schraubte. Wegen Birgits professionellen Fotoshootings von dem 50 PS Motorboot aus, mussten wir noch in den Hafen geschleppt werden, um pünktlich Boote abzubauen, zu verladen und uns auf den Hinweg machen zu können. Im Auto kamen wir dann endlich wieder dazu etwas zu essen...
Zu guter Letzt wollen wir noch Birgit danke, die uns gefahren und seelisch und moralisch während unseres Aufenthalts unterstützt hat.
von Jana Hilliges und Cynthia Müller








