Regattahöhepunkt auf dem Seeburger See

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Graf-Isang-Cup am 29./30.8. 2009 auf dem Seeburger See
Südniedersachsen-Meisterschaft der 420er.

Am Wochenende gab es endlich wieder richtiges Regattafeeling auf dem Seeburger See. Segler aus Südniedersachsen, sowie ein Team aus Steinhude und sogar aus dem Raum Hamburg besuchten unser Segelrevier um am Graf-Isang-Cup, einer Teeny und 420er Regatta, teilzunehmen. In beiden Bootsklassen ging es um Ranglistenpunkte und somit um die Teilnahmemöglichkeit an der Deutschen Meisterschaft.
Die 10 Teenymannschaften und 11 420er Teams kämpften bei etwa 2-3 Windstärken, in Böen aber durchaus 4-5 Beaufort, um die Ranglistenpunkte. Am Samstag zogen immer wieder dunkle Wolken durch, sodass sich die Teams immer wieder auf die veränderten Windverhältnisse einstellen mussten.
Sieger bei den 420er wurde das Team von BWV Hansa Johannes Kröger mit Jan Torge Fahl und bei den Teenies das Team Johannes Muschkeit mit Lorenz Sieben aus dem Segelverein Braunschweig.
Punktbeste südniedersächsische Mannschaft: Caroline Jähnig vom der Segler-Vereinigung Seeburger See mit Benjamin Kreische. Sie wurden damit Südniedersächsischer Meister.
Südniedersächsischer Jugendmeister der 420er wurde das GSC-Team Lukas Sauerland und Gregor Thiem.
Ergebnisse der Regatta (pdf):
Ergebnis Teeny 2009_4

Ergebnis 420er 2009_4

Ein Bericht über den Graf-Isang-Cups 2009 (29./30.8.2009) von Tobias Hoch vom GSC. Tobias erreichte den 3. Platz und schrieb diesen Bericht für die Teeny-Zeitung Teeny-Spiegel:
"Der diesjährige Graf-Isang-Cup stand vom Wetter her unter keinem guten Stern. Eher unter ganz vielen Wolken, leider waren diese prall mit Wasser gefüllt, welches sie dem See als Geschenk machen wollten.
Wir (ich und mein Partner Lukas Hellbach) kamen also am Samstag völlig verschlafen in Bernshausen an, und in dem Moment als wir aus dem Auto traten, sorgte der Wettergott schon für klare Verhältnisse.
Die Begrüßung des Vereins war hingegen sehr herzlich und jeder Teilnehmer bekam ein T-Shirt. Nachdem alle ihre Boote aufgebaut hatten ging es auch schon aufs Wasser. Geplant waren drei Regatten, jeweils die Teenys und die 420er nacheinander startend. Dieses Etappenziel konnte leider nur zu zwei Dritteln erfüllt werden, da der Himmel, nach zwei bei mäßig bis schwachem Wind gesegelten Wettfahrten, nicht hellblau, auch nicht dunkelblau, sondern pechschwarz war. Die Regattaleitung brach, bei diesem Anblick schon an den Weltuntergang denkend, die Wettfahrten für den Tag ab. Das Problem waren dann nur die 21 Boote auf dem nun durch die drei Zentimeter großen Hagelkörner nicht mehr viel zu sehen war. Das Resultat waren drei mit Schlamm bedeckte gekenterte Boote, ein paar aufgelöste Segler (vor allem aber die Mütter) und circa 50 pitschnasse Segelklamotten mit Inhalt.
Das war der Samstag und nach all der eigentlich unnötigen Aufregung da der Windmesser auch während des Gewitters konstant 1-2 Windstärken anzeigte, war man dann doch froh ins Bett zu fallen.
Leider nur bis morgens früh der Wecker klingelte und man sich schon wieder auf den Weg machen musste. Die Boote waren schnell aufgebaut und schon hieß es bei wenigen Sonnenscheinen wieder aufs Wasser. Der Sonnenschein war anscheinend nur Lockmittel, denn pünktlich zum Ankündigungssignal waren alte Verhältnisse wieder hergestellt. Voll gefrustet bei -2 Windstärken trieben wir nach der ersten absolvierten Wettfahrt nun dem Ziel der zweiten entgegen. Am frühen Nachmittag hatten wir es dann geschafft und mussten uns letztendlich nur den Hannoveranern Marcel Rosin und Simon Spohr auf dem zweiten und denen am Sonntag nochmal durchstartenden Braunschweigern Johannes Muschkeit und Lorenz Sieben geschlagen geben.
Wir ergatterten für den GSC dann folgerichtig den dritten Platz und ich verabschiede mich persönlich vom Teeny da wo es angefangen hat: beim Seeburger See.
Ich werde jetzt wahrscheinlich erstmal nur noch in Laser2 Ranglisten zu finden sein, aber ich wünsche allen Teeny Seglern noch viel Spaß mit diesem Boot.
Denn Segeln ist wie eine Droge, wenn man einmal bei 5er Wind Spitrapez gesegelt hat, kann man einfach nicht mehr aufhören. Ganz zum Schluss noch einen herzlichen Dank an alle Eltern, Organisatoren und Helfer denn wir wissen alle, dass ohne sie so etwas nie ermöglicht werden könnte."


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