Arbeitsstunden-Regelung (als pdf)


1. Eine Arbeitsstundenpflicht besteht grundsätzlich für alle ordentlichen Mitglieder vom 18. bis zum 65.
Lebensjahr, also nicht für Fördermitglieder.
Sonderregelungen:
a) Bei Ehepaaren ist nur einer der beiden Partner arbeitsstundenpflichtig. b) Zur Ableistung von Arbeitsstunden kann vertretbarer Ersatz gestellt werden, z.B. können Jungen oder
Mädchen ab 16 Jahren das „Arbeitskonto“ ihrer Eltern auffüllen.
c) Außerhalb des Großraumes Göttingen/Duderstadt wohnende, in einer Ausbildung stehende
ordentliche Mitglieder von 18 bis 27 J. (z.B. entsprechende Studenten) sind von der Verpflichtung zu
Arbeitsstunden-Ausgleichszahlungen befreit.
d) Jugendliche ab 16 Jahren, die ohne Eltern eintreten, sind voll arbeitsstundenpflichtig.

2. Pflicht: pro Jahr z. Zt. 10 Arbeitsstunden

3. Ausgleichszahlung für eine nicht erbrachte Arbeitsstunde: 13 €
(Vorstandsmitgliedern sind eventuell anfallende Arbeitsstunden-Ausgleichszahlungen erlassen. Es gilt
jedoch als wünschenswert, dass sie sich in Relation zu ihren Vorstandstätigkeiten an allgemeinen
Arbeitsstunden beteiligen.)

4. Besondere Arbeitseinsätze, die zur Erledigung gemeinschaftlicher Aufgaben dienen und von Nicht-
Vorstandsmitgliedern erbracht sind, können von einem Vorstandsmitglied durch Abzeichnen einer
schriftlichen Meldung als Abgelten von Arbeitsstunden anerkannt werden. Beispiele: Notreparatur am
Steg auf Anruf nach Sturm; außerplanmäßiger, d.h. zusätzlicher, Einsatz als qualifizierte Wettfahrt-
leiterin oder Schiedsgerichtsvorsitzender bei regionalen Regatten - oder auch Erstellen einer
gerechteren Arbeitsstunden-Regelung.

5. Von Eltern, deren Kinder am Jugendtraining teilnehmen, wird erwartet, dass sie mindestens zweimal
beim Jugendtraining als 2. Aufsicht zur Verfügung stehen. Dieser Einsatz für die Jugendabteilung ist
generell nicht auf die allgemeinen Arbeitsstunden an Steg, Gelände etc. anrechenbar. Sofern jemand
aber eine qualifiziertere Tätigkeit ausübt, etwa fachkundige Vertretung bei der Übungsleitung, kann er
oder sie sich Arbeitsstunden anrechnen lassen (Übungsleitung bis zu 3 Std. pro Trainingszeit).

6. Am Jugendtraining teilnehmende Kinder und Jugendliche haben unter der Regie der Jugendwartin
Arbeiten in unmittelbarem Zusammenhang mit der Jugendabteilung zu leisten. Auch dieser Einsatz für
die Jugendabteilung ist generell nicht auf die allgemein verbindlichen Arbeitsstunden anrechenbar.
Beispiele: Aufräumen der Clubanlage nach dem Jugendtraining, Pflege von Jugendbooten und
Persenningen, Verladen der Jugendboote für das Besuchen auswärtiger Regatten.

7. Ordentliche Mitglieder werden vom Sportwart nacheinander laut Mitgliederliste im auf der Haupt-
versammlung vorliegenden Terminplan, unter Umständen auch später, zur Leitung oder Rettung bei
Clubregatten eingeteilt (derzeit ca. alle 3 Jahre). Sie werden gebeten, diese vom Profil des Clubs her
wesentliche gemeinschaftlich relevante Leistung ohne Anrechnung von Arbeitsstunden verlässlich zu
erbringen.

8. Alle Arbeitsbelege für allgemeine Arbeitsstunden werden am Jahresende vom 2.Vorsitzenden in einer
Sammelliste zusammengefasst, die der Kassenwart zur Rechnungserstellung und der 1. Vorsitzende zur
Information erhält. - Für die leserliche und korrekte Eintragung in die bei Arbeitseinsätzen ausliegenden
Listen (einschließlich Beginn u. Ende der gearbeiteten Zeit) sind die betroffenen Mitglieder selbst
verantwortlich. - Jugendliche müssen hinter ihrem Namen ihr Alter notieren. Stunden von Jugendlichen
unter 16 Jahren zählen nicht für ihre Eltern (siehe 1b), es sei denn ein Vorstandsmitglied hat vorher eine
Ausnahme genehmigt und sie in der Liste abgezeichnet. - Ansprechpartner für Reklamationen ist der
2. Vorsitzende (Kontakt z.B. über www.svss.de).
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